Tobias Schmohl https://www.tobias-schmohl.de media studies • research-based learning • university teaching Mon, 23 Apr 2018 14:52:07 +0000 de-DE hourly 1 https://i1.wp.com/www.tobias-schmohl.de/wp-content/uploads/2017/04/cropped-favicon-3-1.jpg?fit=32%2C32&ssl=1 Tobias Schmohl https://www.tobias-schmohl.de 32 32 103488376 Kolloquium 22 – Internes Kolloquium https://www.tobias-schmohl.de/2018/04/07/kolloquium-22-internes-kolloquium/ Sat, 07 Apr 2018 11:45:04 +0000 http://hul-forschungskolloquium.blogs.uni-hamburg.de/?p=803 Einer unserer Kooperationspartner aus Dänemark, Prof. Dr. Søren Bengtsen von der Aarhus University, wird Ende des Monats zu Besuch ans HUL kommen. Wir veranstalten zu diesem Anlass ein internes Kolloquium, in dem wir uns fachlich mit ihm über aktuelle Entwicklungen und künftige gemeinsame Projekte zwischen dem HUL und dem Centre for Higher Education Futures (CHEF) […]

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Einer unserer Kooperationspartner aus Dänemark, Prof. Dr. Søren Bengtsen von der Aarhus University, wird Ende des Monats zu Besuch ans HUL kommen. Wir veranstalten zu diesem Anlass ein internes Kolloquium, in dem wir uns fachlich mit ihm über aktuelle Entwicklungen und künftige gemeinsame Projekte zwischen dem HUL und dem Centre for Higher Education Futures (CHEF) austauschen.

Das nächste öffentliche Kolloquium findet dann am 25. Mai statt: Dr. Klaus Ruth wird dann das Institut für Technik und Bildung der Universität Bremen vorstellen.

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Beitragsheft Projektkonferenz https://www.tobias-schmohl.de/2018/03/28/beitragsheft-projektkonferenz/ Wed, 28 Mar 2018 11:03:11 +0000 http://hul-master.blogs.uni-hamburg.de/?p=1878 Zum Beginn des Sommersemesters startet im Masterstudiengang Higher Education (MHE) am Hamburger Zentrum für Universitäres Lehren und Lernen (HUL) wieder eine neue Kohorte. Den Auftakt des Studiums bildet eine erste Blockwoche, in der die Studierenden u.a. ihre eigene Lehr-Lerngeschichte reflektieren, die wichtigsten Theorien, Modelle, Konzepte und Leitbegriffe der Hochschul- und Mediendidaktik kennenlernen und sich einen […]

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Zum Beginn des Sommersemesters startet im Masterstudiengang Higher Education (MHE) am Hamburger Zentrum für Universitäres Lehren und Lernen (HUL) wieder eine neue Kohorte. Den Auftakt des Studiums bildet eine erste Blockwoche, in der die Studierenden u.a. ihre eigene Lehr-Lerngeschichte reflektieren, die wichtigsten Theorien, Modelle, Konzepte und Leitbegriffe der Hochschul- und Mediendidaktik kennenlernen und sich einen Überblick über die wichtigsten Subdisziplinen der Hochschul- und Mediendidaktik verschaffen.

Den Abschluss der Blockwoche bildet eine öffentliche Projektkonferenz, in der die aktuellen bildungswissenschaftlichen Projektstudien vorgestellt und diskutiert werden. Diese bietet zugleich eine Plattform für die Präsentation und Diskussion vielfältiger Interventionsprojekte, mit denen akademisches Lehren und Lernen in den unterschiedlichen Fächern unserer Studierenden verbessert werden soll. Es handelt sich also um eine interdisziplinär ausgerichtete Konferenz, in der bildungswissenschaftliche und hochschuldidaktische Fragestellungen aus ganz verschiedenen Fachrichtungen heraus in den Blick genommen werden. Vorgestellt werden erstmals ausschließlich Projektarbeiten, die im Rahmen des MHE entstanden sind, also explizit Fragen des akademischen Lehrens und Lernens in den jeweiligen Fächern der Studierenden fokussieren.

Das Konferenzprogramm mit allen Abstracts, Referentinnen und Referenten finden Sie hier.

Termin der Projektkonferenz ist Samstag, 7. April 2018 (ab 9:00 Uhr). Veranstaltungsort ist das HUL (Schlüterstraße 51, 20146 Hamburg). Interessierte sind ganz herzlich eingeladen!

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Professur in OWL https://www.tobias-schmohl.de/2018/03/01/professur-in-owl/ https://www.tobias-schmohl.de/2018/03/01/professur-in-owl/#respond Thu, 01 Mar 2018 09:34:22 +0000 https://www.tobias-schmohl.de/?p=19300 Zum 1. März 2018 folge ich dem Ruf auf eine W2-Professur an der Hochschule OWL, im Fachbereich Medienproduktion. Ich trete die Stelle in Teilzeit an; bleibe zugleich weiterhin Teil des HUL an der Universität Hamburg, sodass ich das Habilitationsprojekt dort abschließen kann. Die beiden Einrichtungen haben jeweils schon eine Information …

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Zum 1. März 2018 folge ich dem Ruf auf eine W2-Professur an der Hochschule OWL, im Fachbereich Medienproduktion. Ich trete die Stelle in Teilzeit an; bleibe zugleich weiterhin Teil des HUL an der Universität Hamburg, sodass ich das Habilitationsprojekt dort abschließen kann. Die beiden Einrichtungen haben jeweils schon eine Information publiziert (das HUL hier; die Hochschule OWL hier).

Mein Lehrstuhl trägt die Bezeichnung „Hochschul- und Fachdidaktik Medien„. Mit dieser Position ist auch die Teilleitung des Lernzentrums Lemgo verbunden. Zur Einstellung habe ich vor Kurzem in einem Interview mit der Presseabteilung der Hochschule ein paar Fragen beantwortet, die ich hier (in leicht gekürzter Form und in veränderter Reihenfolge) einfach zusammen mit meinen Antworten wiedergebe, weil man dadurch, glaube ich, einen raschen Überblick über meine neue Arbeit in OWL bekommt:

Was hat Sie an die Hochschule OWL geführt?

Als die Professur im Fachbereich Medienproduktion ausgeschrieben wurde, habe ich nicht lange gezögert, mich zu bewerben. Hier kann ich meinen medienrhetorischen Hintergrund mit meiner Expertise in der Hochschullehre und überfachlichen Vermittlung von Schlüsselqualifikationen verknüpfen. Die Hochschule OWL engagiert sich aktuell im deutschlandweiten Vergleich außergewöhnlich stark in der Entwicklung und Implementierung innovativer Lerninfrastrukturen: Das betrifft sowohl curriculare Maßnahmen (wie die projektorientierte Studiengangsgestaltung, etwa im reformierten BA Medienproduktion) als auch institutionelle Maßnahmen (wie die Gründung des Instituts für Wissenschaftsdialog). Daher ist sie für mich als Standort ausgesprochen attraktiv. Der Fachbereich Medienproduktion scheint mir zudem ein sehr dynamisches Umfeld zu sein. Ich hatte kürzlich Kontakt mit einigen Lehrenden dort und dabei sind schon die ersten konkreten Gestaltungsideen entstanden…

Was bedeutet für Sie Lehre?

Meiner Auffassung nach besteht ein kategorischer Unterschied zwischen dem akademischen Lehren und Lernen und der Schulbildung. Ein zentrales Problem der Fachdidaktiken im deutschsprachigen Raum ist, dass sie diese Unterscheidung in aller Regel unzureichend treffen und sich in ihren Konzepten und Modellen v.a. an der Schulpädagogik orientieren. Das kann für den Kontext akademischen Lernens nicht funktionieren: An der Hochschule geht es weder um „Erziehung“ oder „Unterricht“, sondern um Erwachsenenbildung. Ein weiterer großer Unterschied liegt darin begründet, wie das Assessment in den verschiedenen Einrichtungen angelegt ist: in der Schule wird i.d.R. stärker mit Erwartungshorizonten und Lösungsmengen gearbeitet als an der Hochschule. Das schlägt sich auch in der Sprache nieder – Abgaben in der Schule werden in aller Regel „korrigiert“, der Fokus liegt darauf, Wissensbestände abzuprüfen und auf Fehler hinzuweisen, und Wissen im Hinblick auf Konformitäten festzustellen. Das hat wiederum Konsequenzen für die Lernstrategien – und damit auch für das didaktische Handeln. Damit habe ich jetzt die Frage, was für mich Lehre bedeutet, natürlich noch lange nicht beantwortet… Karl Popper sagte einmal, Lehre auf Hochschulniveau sollte von zwei grundlegenden Charakteristika geprägt sein: dem reflektierten Training im kritischen Denken und der Ermutigung dazu:

I believe, and so do many others, that all teaching on the University level […] should be training and encouragement in critical thinking. (Popper, 1970: Normal science and its dangers, p. 52)

Ich finde, das gibt zumindest schon mal eine Orientierung.

Was bedeutet für Sie Forschung?

Ich erlebe den Forschungsbetrieb allgemein so, dass sich wissenschaftliche Felder und sogar ganze Disziplinen immer feiner ausdifferenzieren. Es kommt zu einseitigen Sichtweisen auf sich überlagernde Problemzuschnitte – und bei der oft reflexartig eingeforderten „interdisziplinären Zusammenarbeit“ vermehrt zu Verständigungsproblemen. An der aktuellen Debatte zur „Evidenzbasierung“ kann man bspw. schön sehen, wie vielfältig sich die Anhänger der verschiedenen Lager missverstehen. Was wir aus meiner Sicht in der Forschung brauchen, sind wieder stärker holistische, sprich ganzheitliche, Ansätze aus den Fächern heraus, mit denen sich Verständigung zwischen den spezialisierten Fachbereichen herstellen lässt. – Meine Dissertation kann für den Kontext „Medienrhetorik“ auch als ein Beitrag zu dieser Art der Verständigung „zwischen“ den Disziplinen gelesen werden.

Pläne für die kommenden Jahre hinsichtlich der Forschung

Konkrete Projekte, die ich gern gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen des Fachbereichs initiieren würde, wären die didaktische Gestaltung des Projektstudiums nach dem Konzept des „Forschenden Lernens“ – das könnte man als Lehr-Forschungsprojekt angehen (experimentelle Studie und/oder Design-Based-Research-Methodologie). Darüber hinaus würde ich mich gern für eine Verbesserung der fachübergreifenden und interprofessionellen Verständigung einsetzen (s.o.).

Further Reading

Die übrigen Fragen und Antworten sind in eine Pressemitteilung der Hochschule OWL eingeflossen. Sie ist unter diesem Link abrufbar (Bildquelle: Hochschule OWL):

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SoTL Paderborn https://www.tobias-schmohl.de/2018/03/01/sotl-paderborn/ Thu, 01 Mar 2018 06:54:51 +0000 http://hul-ringvorlesung.blogs.uni-hamburg.de/?p=201 Scholarship of Teaching and Learning (SoTL) – ein Ansatz und seine Potenziale am Beispiel der Universität: Unter diesem Titel steht der Vortrag von Prof. Dr. Robert Kordts-Freudinger am 06.04.2018 (17.30–19.00 Uhr, HUL-Raum 2018). SoTL ist seit Jahrzehnten eine internationale Bewegung mit dem Ziel, dass Fachwissenschaftler/innen ihre eigene Lehre beforschen. In Deutschland sind die SoTL-Aktivitäten noch […]

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Scholarship of Teaching and Learning (SoTL) – ein Ansatz und seine Potenziale am Beispiel der Universität: Unter diesem Titel steht der Vortrag von Prof. Dr. Robert Kordts-Freudinger am 06.04.2018 (17.30–19.00 Uhr, HUL-Raum 2018). SoTL ist seit Jahrzehnten eine internationale Bewegung mit dem Ziel, dass Fachwissenschaftler/innen ihre eigene Lehre beforschen. In Deutschland sind die SoTL-Aktivitäten noch zaghaft. Der Vortrag soll einen Ein- und Überblick über eine SoTL-Initiative an der Universität Paderborn geben. Vorgestellt werden die Ergebnisse einer Analyse von SoTL-Berichten, die im Rahmen eines hochschuldidaktischen Zertifikatsprogramms entstanden sind. Es soll gezeigt werden, wo die beteiligten Fachwissenschaftler/innen in ihren Forschungen zur Lehre Schwerpunkte setzen, welche Untersuchungsdesigns sie am häufigsten wählen, welche Forschungsmethoden zum Einsatz kommen und welche Ziele bzw. welche Zwecke vorrangig angestrebt werden. Anhand ausgewählter Ergebnisse wird diskutiert, welche möglichen Effekte die SoTL-Projekte haben und wie sich die untersuchte SoTL-Initiative an der Universität weiterentwickeln lässt. Der Vortrag ist wie immer öffentlich; Interessierte sind herzlich eingeladen.

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Promovierendenforum: Mentorat Bianca Bergande https://www.tobias-schmohl.de/2018/02/25/promovierendenforum/ https://www.tobias-schmohl.de/2018/02/25/promovierendenforum/#respond Sun, 25 Feb 2018 21:32:13 +0000 https://www.tobias-schmohl.de/?p=19319 Im Vorlauf zur dghd Jahrestagung 2018 bietet das Promovierendenforum Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern, die in ihrer Promotion zu einem hochschuldidaktischen Thema forschen, die Gelegenheit, ihre Dissertationsprojekte vorzustellen und mit anderen inhaltlich, fachlich und methodologisch zu diskutieren. Ich betreue aktuell eine der dort präsentierten Promotionen im Rahmen eines wissenschaftlichen Mentorats: Es handelt sich …

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Im Vorlauf zur dghd Jahrestagung 2018 bietet das Promovierendenforum Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern, die in ihrer Promotion zu einem hochschuldidaktischen Thema forschen, die Gelegenheit, ihre Dissertationsprojekte vorzustellen und mit anderen inhaltlich, fachlich und methodologisch zu diskutieren. Ich betreue aktuell eine der dort präsentierten Promotionen im Rahmen eines wissenschaftlichen Mentorats: Es handelt sich um die Doktorarbeit von Bianca Bergande, wissenschaftliche Mitarbeiterin für Fachdidaktik des Software Engineerings an der Hochschule Neu-Ulm.

Background

Bianca Bergande forscht dort im Rahmen des Projekts EVELIN an der experimentelle Verbesserung des Lernens von Software Engineering. Von Haus aus ist sie Soziologin, mit Schwerpunkt in der Wissenssoziologie und der qualitativen empirischen Sozialforschung. Der Titel ihres Projekts lautet: „Didaktik im Software Engineering und die Rolle der Rhetorik für verschiedene Lerntypen“. Ziel der Arbeit ist, aus einer soziologischen Beobachtungsstudie heraus konkrete Lösungsansätze für die Didaktik des Software Engineerings abzuleiten.

Fachliche Kontexte

Der Arbeit liegt die Idee zu Grunde, die Rolle von Schreib- und Sprachkompetenz von (Nebenfach-) Studierenden in einführenden Programmierkursen zu untersuchen und verschiedene Ansätze auf ihre Eignung bezüglich dieser Zielgruppe hin abzuklopfen. Interessant ist es für mich erstens aufgrund seiner interdisziplinären Anlage. Zweitens, weil es als Schnittstellenstudie „zwischen“ der Fachdidaktikforschung und der informationssoziologischen Ausprägung der Rhetorik angelegt ist. Drittens, weil es diese beiden Diskurslinien (Didaktik und Rhetorik) aufarbeitet und konzeptionell neu zu verknüpfen sucht. Bianca Bergande will diese Stränge in ihrer Forschung mit einer Fragestellung zur Lehre von Programmiersprachen zusammenführen: Aktuell befasst sie sich damit, die verschiedenen Konzepte im Hinblick auf ihre Verwendbarkeit für die Fragstellung zu analysieren und systematisch auszuwerten.

Virtuelle Präsentation statt face-to-face-Einführung

Leider werde ich aufgrund einer Terminkollision nicht physisch an der Preconference teilnehmen können — obwohl mich einige der Promotionsprojekte sehr interessiert hätten. (Ich bin die nächsten Tage für einen Lehrauftrag im Promotionsprogramm der Zeppelin Universität tätig und habe hier schon lange zugesagt, bevor der Termin für die Preconference feststand…). Als ich angefragt wurde, kurz in das Projekt einzuführen, haben wir kurzerhand den virtuellen Weg gewählt: Ich stelle die Arbeit im Rahmen einer kurzen Einführung mit einem besprochenen Foliensatz vor, der im Promovierendenforum gezeigt werden wird. Diese Einführung verlinke ich bereits vorab hier.

Weitere Informationen zum Promovierendenforum

Das Promovierendenforum findet im Rahmen der Preconference zur dghd-Jahrestagung 2018 in Karlsruhe statt:

  • am kommenden Dienstag, 27.02.2018
  • 14:00-18:00 Uhr
  • KIT Karlsruhe.

Weitere Informationen zum Format finden sich hier.

Das Video

Hier meine virtuelle Einführung zu dem Promotionsprojekt, für das Promovierendenforum auf der dghd-Preconference in Karlsruhe:

 

 

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dghd 2018: Programm https://www.tobias-schmohl.de/2018/02/21/dghd-2018-tagungsbroschuere/ https://www.tobias-schmohl.de/2018/02/21/dghd-2018-tagungsbroschuere/#comments Wed, 21 Feb 2018 17:25:28 +0000 https://www.tobias-schmohl.de/?p=19164 Endlich fertig: Die Webversion unserer Tagungsbroschüre für die 47. dghd-Jahrestagung 2018 ist ab sofort online verfügbar! Als Mitglied des Programmkomitees stelle ich sie hier bereits vorab zur Verfügung — man kann sich eine Kopie aber auch direkt von der Tagungsseite herunterladen: Tagungsprogramm dghd-Jahrestagung 2018 Im Vergleich mit vorangegangenen Tagungen waren …

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Programm dghd-Jahrestagung 2018Endlich fertig: Die Webversion unserer Tagungsbroschüre für die 47. dghd-Jahrestagung 2018 ist ab sofort online verfügbar! Als Mitglied des Programmkomitees stelle ich sie hier bereits vorab zur Verfügung — man kann sich eine Kopie aber auch direkt von der Tagungsseite herunterladen:

pdf Tagungsprogramm dghd-Jahrestagung 2018

Im Vergleich mit vorangegangenen Tagungen waren der Call for Papers sowie der inhaltliche Zuschnitt ja dieses Mal etwas stärker auf bildungswissenschaftliche, -theoretische und insbesondere auch Beiträge zur Didaktik aus den Fächern ausgerichtet (ich hatte bereits im unten verlinkten Beitrag berichtet).

Das spiegelt sich nun, wie ich finde, auch schön im Tagungsprogramm wider: Neben den Einreichungen von Praktikerinnen und Praktikern, die in der Hochschuldidaktik arbeiten, sind einige Best-practice-Beiträge und Konzeptideen von Lehrenden aus den verschiedenen Fachwissenschaften enthalten. Daneben gibt es aber auch eine ganze Reihe von forschungsorientierten Präsentationen — darunter auch einige, die sich mit bildungstheoretischen und methodologischen Fragen auseinandersetzen. Zu letzteren ist auch der Beitrag zu rechnen, an dem ich beteiligt bin: Gemeinsam mit Gabi Reinmann, Carolin Kreber und Klaus-Peter Wild hatte ich ein Symposium eingereicht, das sich mit drei verschiedenen Ansätzen befasst und der Frage nachgeht, inwiefern sie dafür herangezogen werden könnten, einen eigenen Erkenntnisrahmen der Hochschuldidaktik zu begründen (mehr dazu hier…)

Vereinzelt sind sogar ein paar englischsprachige Beiträge mit dabei, sodass langsam auch die internationale Sichtbarkeit der Community-Aktivitäten in Deutschland steigt — eine sehr erfreuliche Entwicklung!

Was die Formate angeht, haben wir, wie ich finde, einen recht guten „Mix“ hinbekommen — die Art der Präsentations- und Diskussionsformen bleibt noch überschaubar und sowohl Modus als auch Umfang sind einer (auch) wissenschaftlichen Tagung voll angemessen. Besonders gespannt bin ich auf die Keynotes, mit denen die thematische sowie fachliche Breite bei wissenschaftlicher Orientierung und klarer Fokussierung auf Fragen des akademischen Lehrens und Lernens, die wir im Call bereits avisiert hatten, schön abgedeckt wird.

Damit eröffnen sich einige Diskursräume für den direkten Austausch. Aber auch, was virtuelle Räume und Austauschplattformen angeht, tut sich einiges: Neben dem Blog hier werde ich natürlich auch wieder im „Microblogging“ über Twitter aktiv berichten. Für den diesjährigen dghd-Twitteraward bin ich in die Jury aufgenommen worden, der perspektivisch vielleicht ebenfalls einen Beitrag dazu leisten kann, selbst Interessierte, die nicht physisch vor Ort sein können, in den Diskurs mit einzubinden. — Informationen dazu, was der Twitteraward ist und wofür er verliehen werden wird, finden sich in diesem Google-Dok.

Warum nicht “Hochschuldidaktik”?

 

 

 

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https://www.tobias-schmohl.de/2018/02/21/dghd-2018-tagungsbroschuere/feed/ 1 19164
Gamification https://www.tobias-schmohl.de/2018/02/21/19123/ https://www.tobias-schmohl.de/2018/02/21/19123/#respond Wed, 21 Feb 2018 09:16:14 +0000 https://www.tobias-schmohl.de/?p=19123 Kerstin Oberprieler ist als Executive Design Manager für das internationale Consulting-Unternehmen ThinkPlace tätig. Zugleich arbeitet sie als Doktorandin an der University of Canberra (AUS) anhand einer design-based research Methodologie am Einsatz spiel­typischer Elemente an Arbeitsplätzen (Gamification). Daneben ist sie Mitbegründerin für ein Gamification-Unternehmen (PentaQuest), in dem sie als Lead Gamification …

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Kerstin Oberprieler ist als Executive Design Manager für das internationale Consulting-Unternehmen ThinkPlace tätig. Zugleich arbeitet sie als Doktorandin an der University of Canberra (AUS) anhand einer design-based research Methodologie am Einsatz spiel­typischer Elemente an Arbeitsplätzen (Gamification). Daneben ist sie Mitbegründerin für ein Gamification-Unternehmen (PentaQuest), in dem sie als Lead Gamification Designerin tätig ist.
Übermorgen (Freitag, 23.02.2018) ist sie zu Besuch bei uns am HUL: Sie wird im Rahmen des Forschungskolloquiums über aktuelle Design-Projekte aus ihrer Forschung und ihrer praktischen Arbeit berichten. Im Fokus steht die Frage, wie Design-basierte Forschung (DBR) konkret im Unternehmens- und Gamification-Kontext umgesetzt werden kann. Wir freuen uns sehr, dass wir sie für unser Kolloquium gewinnen konnten.

Das Kolloquium findet — wie immer — von 13–16 Uhr in Raum 2018 statt. Weitere Infos finden sich auch direkt in unserer Ankündigung:

Kolloquium 21 – Educational Design Research – am 23.02.2018

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MHE-Projektkonferenz 2018 https://www.tobias-schmohl.de/2018/02/14/mhe-projektkonferenz-2018/ Wed, 14 Feb 2018 13:37:48 +0000 http://hul-master.blogs.uni-hamburg.de/?p=1791 Zum Beginn des Sommersemesters veranstalten wir im Masterprogramm „Higher Education“ eine Projektkonferenz, in der die aktuellen bildungswissenschaftlichen Projektstudien vorgestellt und diskutiert werden. Die MHE-Projektkonferenzen dienen neben fachlichem Feedback für die Referentinnen und Referenten insbesondere auch dazu, mit der Arbeit anderer Hochschullehrenden im Sinne des Scholarship of Teaching-Ansatzes direkt in Kontakt zu treten. Dies ist die […]

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MHE-Projektkonferenzen dienen neben fachlichem Feedback für die Referentinnen und Referenten insbesondere auch dazu, mit der Arbeit anderer Hochschullehrender im Sinne des Scholarship of Teaching-Ansatzes direkt in Kontakt zu treten. Dies ist die erste Projektkonferenz, in der studentische Arbeiten aus der Pilotkohorte vorgestellt werden können. (Hier der Link zur ersten Konferenz - aus dem Wintersemester 2016/17...) Diese geben den nachfolgenden Semestern zugleich Anregungen und eine erste Orientierung, wie so ein bildungswissenschaftliches Studienprojekt zugeschnitten werden kann. Eines der Projekte, die im April präsentiert werden, befasst sich bspw. mit der Entwicklung und Produktion eines Lehrvideos, wobei ein Mikrozyklus einer Design-Based Research Methodologie angestrebt wurde: Dieses Forschungsprojekt ist in der Mediendidaktik verortet und bezweckt, ein professionell gestaltetes Lehrvideo für ein didaktisches Design der Lehrveranstaltung „Mediation Basic“ zu konzipieren. Ein anderes Projekt, das bei der Konferenz vorgestellt werden wird, ist im Fachbereich Psychologie angesiedelt. Dort wird untersucht, ob das Beantworten oder das Stellen von Fragen im Rahmen hochschulischer Prüfungssituationen effektiver ist. Hierzu wurde im Wintersemester 2017/18 eine Lernstrategieintervention in zwei Psychologievorlesungen integriert, wobei das Vorwissen (6 Single-Choice-Fragen), die kognitiven Lernstrategien (LIST; Wild & Schiefele, 1994), die Selbstwirksamkeit und der subjektiv wahrgenommene Wert der Vorlesung (adaptiert von Faber, Drexler, Stappert & Eichhorn, 2016) von N=196 Studienteilnehmer/-innen erfasst wurde. Ein weiteres Projekt befasst sich im Fachbereich Medizin mit der Entwicklung spezifischer Angebote für Studierende mit Schwierigkeiten im Zugang zu den Naturwissenschaften. Hier wird im Rahmen einer Begleitstudie der Modellstudiengang Medizin Hamburg (iMED) untersucht, für den ein zeitlich und inhaltlich in das Curriculum integriertes naturwissenschaftliches Crashkurs-Programm in den Fächern Chemie, Physik, Biologie und Mathematik entwickelt wurde. Es werden aber nicht nur deutschsprachige, sondern auch englischsprachige Projekte vorgestellt. Eines davon läuft im Fachbereich BWL (Public Management) unter dem Titel „Would you bribe your lecturer?“ Es handelt sich um eine Mixed-Methods-Experimentalstudie, die sich mit dem Zusammenspiel von Bestechung (bribery) und studienbedingtem Stress im Kontext von Hochschulbildung auseinandersetzt. Das ist nur ein Ausschnitt der Studien, die in den vergangenen Semestern im MHE entstanden sind und nun bei der Projektkonferenz im April vorgestellt werden. Das Konferenzprogramm mit allen Abstracts der Referentinnen und Referenten sollte bis Anfang März vorliegen. Termin der Projektkonferenz ist Samstag, 7. April 2018. Veranstaltungsort ist das HUL (Schlüterstraße 51, 20146 Hamburg). Interessierte können sich gern direkt an mich wenden.

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dghd 2018: Symposium https://www.tobias-schmohl.de/2018/02/01/dghd-2018-symposium/ https://www.tobias-schmohl.de/2018/02/01/dghd-2018-symposium/#comments Thu, 01 Feb 2018 07:21:18 +0000 https://www.tobias-schmohl.de/?p=16384 Hochschuldidaktische Forschung stellt ganz spezifische methodologische Ansprüche, die aktuell von keiner ihrer Bezugsdisziplinen hinreichend eingelöst werden können. Auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Hochschuldidaktik (dghd 2018) am KIT Karlsruhe wollen wir uns mit den Besonderheiten dieser Art von Forschung und den Herausforderungen, vor die sie gestellt ist, in einem …

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Hochschuldidaktische Forschung stellt ganz spezifische methodologische Ansprüche, die aktuell von keiner ihrer Bezugsdisziplinen hinreichend eingelöst werden können. Auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Hochschuldidaktik (dghd 2018) am KIT Karlsruhe wollen wir uns mit den Besonderheiten dieser Art von Forschung und den Herausforderungen, vor die sie gestellt ist, in einem 3,5-Stunden-Slot auseinandersetzen. „Wir“, das sind Prof. Dr. Carolin Kreber (Edinburgh), Prof. Dr. Klaus-Peter Wild (Regensburg), Prof. Dr. Gabi Reinmann (Hamburg) und ich. Gemeinsam haben wir ein Symposium eingereicht, in dem wir verschiedene Ansätze, die aktuell im hochschuldidaktischen Kontext diskutiert werden, miteinander ins Gespräch bringen und kritisch auf ihr Potential hin abklopfen möchten, zur Bearbeitung der spezifischen Probleme hochschuldidaktischer Forschung beizutragen. Es handelt sich dabei um Ansätze, die auf unterschiedlichen wissenschaftstheoretischen Ebenen gelagert sind:

  • Design-Based Research
  • Scholarship of Teaching & Learning
  • Autoethnografie

Während man bei Design-Based Research fast schon von einem Forschungsparadimga (im Kuhn’schen Sinn) sprechen kann, handelt es sich bei Scholarship of Teaching & Learning (SoTL) eher um eine bestimmte „Haltung“ gegenüber der eigenen Lehre, oder allenfalls eine Art „Maxime“, der sich eine „Bewegung“ (i.S. des Community-Gedankens) zugehörig fühlt (vgl. Schmohl, 2018 [im Druck]).

Bei der Autoethnografie schließlich handelt es sich um eine Methode, die insbesondere im anglo-amerikanischen Kontext aktuell in zwei Varianten diskutiert wird: einer „analytischen“, die der qualitativen Sozialforschung nahesteht, und einer „evokativen“, die mit kulturwissenschaftlichen Methoden assoziiert ist (vgl. Reinmann & Schmohl, 2016).

Im Mittelpunkt des Symposiums steht die Frage, ob diese drei Ansätze geeignet sind, zu einem Erkenntnisrahmen in der hochschuldidaktischen Forschung verknüpft zu werden. Für den Ablaufplan haben wir die drei Punkte auf jeweils einen von uns als Schwerpunkt aufgeteilt: Gabi Reinmann referiert Design-Based Research, Carolin Kreber wird SoTL vorstellen, ich präsentiere die Autoethnografie und Klaus-Peter Wild fungiert als Diskutant, der die jeweiligen Zugänge kritisch anhand eines Co-Referats hinterfragt.

Zeitpunkt des Symposiums ist Donnerstag, 1. März 2018, 15:00-18:30 Uhr. Wir haben dafür den Senatssaal (Gebäude 11.30) zugewiesen bekommen und hoffen auf einige interessierte und/oder kritische Teilnehmerinnen und Teilnehmer!

Literatur

  • Schmohl, T. (2018) [im Druck]. Inquiry-based self-reflections: Bridging the notions of German ‘Bildung’ and the Scholarship of Teaching and Learning (SoTL). In B. Jansen-Schulz & T. Tantau (Hrsg.), Principals, structures and requirements of excellent teaching (Blickpunkt Hochschuldidaktik, Bd. 134). Bielefeld: wbv.
  • Reinmann, G. & Schmohl, T. (2016). Autoethnografie in der hochschuldidaktischen Forschung. Impact Free, 3 (Juli 2016), 1-6. Verfügbar unter http://gabi-reinmann.de/wp-content/uploads/2016/05/Impact-Free-3.pdf

 

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Zulassung der neuen Bewerber https://www.tobias-schmohl.de/2018/01/30/zulassung-der-neuen-bewerber/ Tue, 30 Jan 2018 09:43:49 +0000 http://hul-master.blogs.uni-hamburg.de/?p=1752 Gestern traf die Auswahlkommission unseres Studiengangs Higher Education zusammen, um über die Zulassung der Bewerber für das Sommersemester 2018 zu entscheiden. Wir liegen mit der Anzahl der Bewerbungen genau in der für den Studiengang projektierten Zielzahl. Die Anwärter kommen auch dieses Semester wieder aus ganz unterschiedlichen Fachrichtungen: von den Bildungswissenschaften über Jura, Informatik, bis hin […]

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Higher Education zusammen, um über die Zulassung der Bewerber für das Sommersemester 2018 zu entscheiden. Wir liegen mit der Anzahl der Bewerbungen genau in der für den Studiengang projektierten Zielzahl. Die Anwärter kommen auch dieses Semester wieder aus ganz unterschiedlichen Fachrichtungen: von den Bildungswissenschaften über Jura, Informatik, bis hin zu den Musikwissenschaften. Sie gehören unterschiedlichen akademischen Statusgruppen an: Neben Promovierenden, Post-Docs und sogar vereinzelten Professoren sind auch wieder einige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem so genannten „Third Space“ mit dabei. So ergibt sich für die dritte Kohorte des MHE wieder eine sehr vielfältige Zusammensetzung, wovon letztlich der Studiengang ja „lebt“. Bewerbungen für die nächste Kohorte (Wintersemester 2018/19) sind ab dem 01. Juni 2018 möglich. Voraussetzung ist in der Regel ein Abschluss mit mindestens 240 LP und nachgewiesene Affinität zu Fragen der Hochschulbildung. Detaillierte Informationen zu den Zulassungsvoraussetzungen und Formalia finden sich hier.

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