Gute wissenschaftliche Praxis

Die Formel „gute wissenschaftliche Praxis“ steht in der Hochschulentwicklung für eine kritisch-reflektierte Auseinandersetzung von Forscherinnen und Forschern (insbesondere auch Nachwuchswissenschaftler) mit wissenschaftlichen Qualitätsstandards und Forschungsrichtlinien (s. bspw. die Denkschrift „Sicherung guter wissenschaftlichen Praxis“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG)). Einige Hochschulen haben in ihren Leitungsgremien eigene einrichtungsspezifische Strategiepapiere verabschiedet, in denen sie …

Medienbildungsforschung

Vergangene Woche bin ich einer Einladung des Seminars für Allgemeine Rhetorik an die Universität Tübingen gefolgt, um im Forschungskolloquium des Instituts einen Vortrag zu halten. Thema war „Rhetorik und Medienbildungsforschung“. Im Ankündigungs-Plakat habe ich diesen Titel etwas selbstironisch anhand eines Schnappschusses aus den 50er Jahren illustriert, der einen der damaligen …

Situiertes Lernen: Workshopformat in Polen

Meine erste Dienstreise von der Hochschule OWL aus hat mich nach Berlin geführt, wohin ich am Montag zu einem Auftaktgespräch für ein internationales Verbundprojekt eingeladen wurde. Thema ist die Erinnerungskultur und mediale Vermittlung des Holocaust. Teilgenommen hatten neben mir noch Kathrin Lemme (Professorin für für Medienwirtschaft an der Hochschule OWL), …

Ausflug in die berufliche Bildung

Letzte Woche war ich für zwei Lehraufträge an externen Einrichtungen unterwegs. Beide Veranstaltungen liegen im Bereich der beruflichen Bildung, beide hatte ich als Inhouse-Workshops konzipiert. Als erstes bin ich an die Zeppelin Universität in Friedrichshafen gereist für eine Blockveranstaltung im Rahmen des berufsbegleitenden Studiengangs Master of Digital Pioneering (eMA DIP). …

Science Education

Eine internationale Konferenz, die sich speziell mit „Wissenschaftspädagogik“ (Science Education) befasst? Ich war schon ziemlich gespannt, als ich im Winter durch Zufall auf diese Veranstaltung und den zugehörigen Call for Papers gestoßen bin und hatte mich zur Sicherheit gleich mit zwei Abstracts beworben, die auch beide angenommen wurden. Vor vier …

Second Order Science

Was ist eine „Wissenschaftsforschung zweiter Ordnung“? Diese Frage stand im Zentrum eines Symposiums in Boston (MA), das ich vor drei Tagen besucht habe. Ausgerichtet wurde die Veranstaltung von der American Society for Cybernetics (ASC), und sie war eingebunden in die Jahrestagung der American Association for the Advancement of Science (AAAS) …

Werkstatt für Wissenschaft

An der Universität Stuttgart gebe ich diese Woche einen Intensivkurs zu „Aufbau, Stilistik, Schreibprozess bei wissenschaftlichen Abschlussarbeiten“. Die Veranstaltung richtet den Fokus auf Prägnanzstrategien, d.h. die Frage, wie man komplexe wissenschaftliche Zusammenhänge so darstellen kann, dass sie verständlich bleiben, ohne den Sinn dabei zu entstellen. Sie ist für fortgeschrittene Studierende …

10 Jahre virtuell

An der Universität Tübingen gebe ich kommende Woche eine Fortbildung für das didaktische Personal des Schlüsselqualifikationsprojekts „Virtuelle Rhetorik“. Wer mich etwas länger kennt, weiß, dass ich eine ganze Weile in diesem Projekt gearbeitet hab, daher hatte ich mich unheimlich gefreut, als ich im September von meinem Nachfolger angefragt wurde — …

SRHE Wales

Diese Woche stelle ich ein aktuelles Projekt in Wales vor, an dem ich gerade arbeite — auf der Society of Research in Higher Education Conference 2016 (SRHE 2016). Mein Beitrag trägt den Titel Framing Educational Design Research: Abductive reasoning and the design of theory. Er ist einem der wissenschaftstheoretischen  Panels …

Turbulenter Februar

Ich hatte ganz vergessen, wie turbulent wissenschaftliche Stellen sein können: Zwar hab ich dank einer richtig guten Arbeitskultur im HUL unheimlich weite Freiräume in der Einteilung meiner eigenen Arbeit und besonders auch in der Zeit- und Ortsplanung, aber ich neige nach wie vor dazu, mir Termine möglichst thematisch gebündelt zu …