Warum die Hochschuldidaktik keine pädagogische Disziplin ist


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10 Comments

  1. Danke für die gute Zusammenfassung der Diskussion. Nur: Die “Pädagogik” wird im Allgemeinen als ein Dachbegriff verstanden (mitunter, aber nicht immer, wird ein Unterschied zum Begriff der Erziehungswissenschaft gemacht), unter die auch die Erwachsenenbildung subsumiert wird. Die beiden Bezeichnungen liegen also meist nicht auf der gleichen logischen Ebene. Siehe z.B.: http://lehrbuch3.herokuapp.com/projects/erziehungswissenschaft/containers/einzeldisziplinen-der-erziehungswissenschaft

    1. Tobias Schmohl

      Dankeschön; auch für den Literaturtipp — das Buch hab ich sogar gelesen. 😉
      Ich spreche bewusst von “Pädagogik” und nicht von “Erziehungswissenschaft”. Es gibt da einige Definitionen und die Einordnungsversuche sind vielleicht sogar so divers wie die Lehrstühle, die unter diesen Disziplinen eingerichtet sind. Wenn man sich mal anschaut, wo die Worte herkommen, stellen sich aus meiner Perspektive beide als nicht ganz passgenau für unsere Arbeit im Feld “universitäres Lehren und Lernen” heraus: Mit Blick auf die Begriffsherkunft der Pädagogik hatte ich in den Kommentaren zum oben verlinkten Beitrag “Pädagogische Triade” schon vor einiger Zeit mal mit Lisa Rosa und Eileen Lübcke diskutiert.
      Persönlich verstehe ich mich eher als Bildungswissenschaftler, wenn jemand solche Schubladen braucht…

  2. Völlig richtig, wollte nur darauf hinweisen, dass es schwierig ist, Pädagogik und Erwachsenenbildung als “Nebeneinander-Kategorien” zu verwenden. Ich bevorzuge ebenfalls die Bezeichnung Bildungswissenschaft – und in der Tat unterscheiden sich hier auch die Präferenzen der Hochschulen. Aber die größte Gesellschaft zur Disziplin nennt sich “Erziehungswissenschaft”.

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  4. Tobias Schmohl

    Vielen Dank zunächst für die positiven Feedbacks und Kommentare zu meinem Beitrag — sowohl im Blog als auch per Mail und Kontaktformular. 🙂
    Eine Ergänzung noch, weil ich jetzt mehrfach danach gefragt wurde: Die Unterscheidung zwischen “emisch” vs. “etisch” kommt aus den Sozialwissenschaften. Sie wurde ursprünglich von Kenneth L. Pike (einem linguistischen Anthropologen) eingeführt und später u.a. von Marvin Harris (einem Kulturanthropologen) übernommen und für die qualitative Sozialforschung weiterentwickelt (s. Pike, 1967 und Harris, 1979). Hier ein einführendes Kapitel zum Gebrauch der Unterscheidung in den Bildungswissenschaften.

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